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Nutzungsvoraussetzungen für Vergabestellen

Vorwort

Die Nutzung der e-Vergabe-Plattform des Beschaffungsamtes des BMI ist mit Staatssekretärsbeschluss vom März 2015 für alle Behörden der unmittelbaren Bundesverwaltung verpflichtend geworden.
Darüber hinaus dürfen die Behörden der mittelbaren Bundesverwaltung ebenfalls die e-Vergabe Plattform nutzen. Landes- und Kommunalbehörden die zu dem Zeitpunkt des Staatssekretärsbeschluss noch nicht als Nutzer auf der Plattform eingerichtet waren, können nicht neu angeschlossen werden.

Die Registrierung von Vergabestellen zur Teilnahme an der e-Vergabe, wird vom Beschaffungsamt des BMI vorgenommen. Dabei werden Sie als eigenständiger Mandant auf der Plattform eingerichtet und können somit unabhängig von uns Verfahren veröffentlichen und mit Bietern kommunizieren. Die Registrierung erfolgt in der Regel zeitgleich mit einer zweitägigen Schulung. Ein Schulungssystem kann ebenfalls genutzt werden. Bitte beachten Sie, dass Sie zu diesem Zeitpunkt im Besitz von qualifizierten Signaturkarten sind.

Nutzung des Online-Beschaffungs-Assistenten (OBA):


1 Einleitung

Nachfolgend werden die Voraussetzungen zur Nutzung der e-Vergabe für Organisationen der öffentlichen Hand erläutern. Dazu zählen die organisatorischen, wie auch die technischen Voraussetzungen, d.h. die Ausstattung von Arbeitsplatzrechnern der Mitarbeiter und die benötigte Hard- und Software.


2 Organisatorische Voraussetzungen


Vor der Registrierung an der Vergabeplattform muss in der Organisation geklärt werden, wie viele Personen mit der Plattform arbeiten, wie viele Angebotsöffner es gibt und welche qualifizierte Signatur eingesetzt werden soll.

3 Technische Voraussetzungen


3.1 Internetanschluss

Die Anbindung an das System e-Vergabe erfolgt über das Internet. Es werden die beiden Standardprotokolle HTTP und HTTPS (TLS 1.2) verwendet.

Bitte beachten Sie, dass abhängig vom Umfang der Verfahren sowie von der Bandbreite Ihres Internetanschlusses das Hochladen von Dokumenten unterschiedlich lange dauern kann.

3.2 Arbeitsplatzrechner der Mitarbeiter unter Windows

Die Spezifikation der Arbeitsplatzrechner ist genau festgelegt. Die Gründe hierfür liegen in der möglichen Verletzung des Sicherheitskonzeptes. Die Anwender benötigen zum Arbeiten mit der e-Vergabe keine Administratorenrechte. Zur erstmaligen Installation von Java könnten Diese jedoch notwendig sein.

Der Rechner des Mitarbeiters ist darauf ausgelegt, Verfahren in der e-Vergabe anzulegen, Dokumente hochzuladen, Angebote und Teilnahmeanträge zu öffnen, mit den beteiligten Firmen zu kommunizieren und Signaturen setzen zu können.

3.3 Hardware:

Mindestens 2 GB Arbeitsspeicher

3.4 Unterstützte Betriebssysteme:

Windows, Linux, macOS

3.5 Software:

Die erforderliche Software "Java" finden Sie in der aktuellen Version im Bereich Software. Dort finden sie auch zusätzliche Software, die für einige Vergabestellen oder Vergabeverfahren benötigt wird. Beim Einsatz eines Proxyserver muss dieser im Java Control Panel konfiguriert werden.

Die Web-Server der e-Vergabe unterstützen ab dem 28.02.2015 nur das Verschlüsselungsprotokoll TLS 1.2. Eine Kompatibilitätsmatrix in Wikipedia zeigt die Unterstützung der aktuellen Webbrowser an.


4 Signaturkomponenten


Die e-Vergabe unterstützt qualifizierte Signaturen mit Signaturkarte und Kartenlesegerät nach § 2 Signaturgesetz (SigG).

Es wird empfohlen, dass innerhalb einer Behörde nur der gleiche Signaturkartentyp eingesetzt wird.

Neuer Personalausweis (nPA): Der neue Personalausweis kann nur für die Signatur genutzt werden, jedoch wird beim OBA, OEFA und VST-Admin die Anmeldefunktion per fortgeschrittener Signatur gefordert. Diese Funktion unterstützt der neue Personalausweis leider nicht und kann deshalb zur Anmeldung nicht verwendet werden.


5 Support


Bei Fragen erreichen Sie uns über das Kontaktformular oder innerhalb der Geschäftszeiten unter der Telefonnummer: 0228 99 610-1234 .

Geschäftszeiten:
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Freitag von 08:00 - 14:00 Uhr.