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FAQ

101 - Was sind die Nutzungsvoraussetzungen für Unternehmen?

Eine Übersicht über die Nutzungsvoraussetzungen für Unternehmen finden Sie hier.

102 - Was sind die Nutzungsvoraussetzungen für Vergabestellen?

Eine Übersicht über die Nutzungsvoraussetzungen für Vergabestellen finden Sie hier.

103 - Was ist die Präqualifikation für Unternehmen?

Präqualifikation für Unternehmen

Seit Anfang 2006 können sich Unternehmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes beim Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. als präqualifizierte Unternehmen für öffentliche Bauaufträge in Deutschland online listen lassen. Die Eintragung wird von allen Auftraggebern, die die VOB/A anwenden, anerkannt.

Das Präqualifikationssystem bietet Bauunternehmen folgende Vorteile:

  • zeitliche Aufwands- und Kostenersparnis für die Beantragung und Zusammenstellung der Eignungsnachweise für jedes einzelne Angebot
  • Dokumentation der Zuverlässigkeit sowohl gegenüber öffentlichen Auftraggebern als auch gegenüber privaten Auftraggebern und Generalunternehmern mit einer Art Gütesiegel
  • erhöhte Chancen zur Teilnahme an beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsverfahren, da die Eignungsnachweise, insbesondere die Referenzen, dem öffentlichen Auftraggeber mit der Internetliste stets abrufbar zur Verfügung stehen
  • kein Ausschluss der Angebote aus formellen Gründen wegen unvollständiger oder nicht aktueller Eignungsnachweise.

Für die Präqualifikation weisen Unternehmen ihre auftragsunabhängige Eignung nach § 8 VOB/A über Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit bei einer der folgenden 6 vom Verein beauftragten Präqualifizierungsstellen nach:

  • BVQI Deutschland GmbH
    Sophienstraße 33, 38118 Braunschweig
    E-Mail: info@pqstelle.de
  • DQB Deutsche Gesellschaft für Qualifizierung und Bewertung GmbH
    Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin
    E-Mail: berlin@dqb.info
    Büro Wiesbaden: info@dqb.info
  • DVGW-Zertifizierungsstelle
    Postfach 1403, 53056 Bonn
    E-Mail: zert@dvgw.de
  • VMC Vergabe-Management-Consulting GmbH
    A-1190 Wien, Krottenbachstr. 82-86/Stiege 1/1. Stock/Top 5+6
    E-Mail: office@vergabeexplorer.at
  • Zertifizierung Bau e.V.
    Kronenstrasse 53-58, 10117 Berlin
    E-Mail: info@zert-bau.de

Nach erfolgreicher Präqualifikation stellt der Verein Firmennamen und präqualifizierte Leistungsbereiche einschließlich Adresse der Öffentlichkeit in der Internetliste www.pq-verein.de zur Verfügung. Die konkreten Nachweise welche für die Präqualifikation bei den PQ-Stellen eingereicht wurden, sind in einem Passwort geschützten Bereich der PQ-Liste hinterlegt. Zu diesen Daten erhalten nur die Unternehmen selbst, die Präqualifizierungsstelle und auf Antrag Vergabestellen von öffentlichen Aufträgen die Zugangsberechtigung.

Wichtig!: Sind Sie als Unternehmen präqualifiziert, geben sie bitte auch im Rahmen der e-vergabe im Angebotsschreiben den Vergabestellen Ihre Registriernummer bekannt.

Unter www.pq-verein.de finden Sie alle weiteren Informationen zur Präqualifikation.

104 - Gibt es Informationsveranstaltungen?

Regelmäßig informieren wir Unternehmen und Vergabestellen über e-Vergabe in kostenlosen Veranstaltungen in Bonn oder in Berlin. Hier erfahren Sie alles über die Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren und die technischen Voraussetzungen..Melden Sie sich und Ihre Kollegen zu eine der nächsten Veranstaltungen per E-Mail an: evergabeinfo@bescha.bund.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Veranstaltungen finden im Beschaffungsamt des BMI, Bonn oder im Bundeshaus, Berlin statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung ist auf 20 beschränkt.

Termine für Unternehmen

Termine für Vergabestellen

105 - Was ist der Unterschied zwischen bund.de und evergabe-online.de

Der Bund veröffentlicht alle Ausschreibungen nicht mehr im Bundesausschreibungsblatt sondern im Internet auf www.bund.de.

Mit der Vergabeplattform www.evergabe-online.de hat das Beschaffungsamt des BMI ein Medium geschaffen, mit dem Sie als Unternehmer effektiv mit Vergabestellen elektronisch kommunizieren können. Die Anforderung der Verdingungsunterlagen, Bearbeitung und Angebotsabgabe kann vollständig über diese Plattform erfolgen. Dieser Prozess spart Ihnen Zeit und Geld im Vergleich zu der herkömmlichen papiergebundenen Art und Weise. Lange Postwege, Gebühren für Verdingungsunterlagen und auch Abonnementkosten entfallen. Zudem erhalten Sie bei Abgabe eines elektronischen Angebots eine schriftliche Empfangsbestätigung, welche zeitgenau anzeigt, wann Ihr Angebot auf dem e-Vergabe-Server eingegangen ist.

202 - Registrierung mit Signaturkarte nicht möglich - "Ihr Zertifikat wird im Trust-Center noch nicht geführt."

Bei der Bestellung der qualifizierten Signaturkarte haben Sie entweder die Option "Im Verzeichnisdienst freigeben" nicht angekreuzt. Oder Sie haben den Erhalt der Signaturkarte dem Trustcenter nicht per Brief bestätigt.

Eventuell nutzen Sie auch eine Signaturkarte, die die e-Vergabe nicht unterstützt. Die unterstützen qualifizierten Signaturkarten finden Sie hier.

Erst mit der Veröffentlichung Ihrer Signaturkarte im Verzeichnisdienst des jeweiligen Trustcenters kann eine Überprüfung Ihrer Unterschrift bei der e-Vergabe erfolgen.
Bitte kontaktieren Sie den Kartenaussteller (Trustcenter), um nachträglich die Veröffentlichung zu erreichen. Danach können Sie sich sofort bei der e-Vergabe registrieren.

211 - Warum muss das Kartenlesegerät Reiner SCT aktualisiert werden?

Falls Ihr Reiner SCT nicht richtig funktioniert (z.B. Fehler bei der Signatur oder Erkennung von Signaturkarten), sollten Sie die Firmware und Software aktualisieren. Die Aktualisierung erfolgt automatisch über Start / REINER SCT cyberJack / cyberJack Gerätermanager, Funktionstest. Im Dialog „cyberJack Gerätermanager“ wählen Sie den Karteireiter „Aktualisierung“ und klicken auf den Link „Prüfe auf neue Versionen“. Es wird dann automatisch Firmware und Software aktualisiert.

212 - Welche Betriebssysteme werden von der e-Vergabe unterstützt?

Die Softwarekomponenten der e-Vergabe unterstützen folgende Betriebssysteme: Win 2000, Win XP, Win Vista Business und Enterprise

230 - Welche Java-Version muss installiert sein, damit die e-Vergabe 4.0 funktioniert?

Die e-Vergabe unterstützt mehrere Javaversionen. Eine Installation ab Java 1.5.0_07 bis zur aktuellsten Javaversion ist notwendig. Sie finden eine aktuelle Javaversion hier....

231 - Javawebstarttest: Ist auf dem PC Java installiert und kann der Angebotsassistent (AnA) gestartet werden?

Der Javawebstarttest führt Sie auf die Herstellerseite von Sun und testet die Javaeinstellungen auf Javawebstartfähigkeit (notwendig für den Angebotsassistenten):
Den Link für den Javawebstarttest finden Sie hier....

301 - Wie erhalte ich Verdingunsunterlagen zu einem Verfahren und gebe ein elektronisches Angebot ab?

Link: Angebotsassistent (AnA) und erste Schritte - Schnelleinstieg für die e-Vergabe 4.0

Diese Kurzanleitung zeigt die Arbeit mit dem Angebotsassistenten (AnA). Sie ersetzt nicht das komplette Bedienerhandbuch für den Angebotsassistenten (AnA) und der Web-Oberfläche für die e-Vergabe 4.0. Bieter der Bundesagentur für Arbeit (BA) müssen zusätzlich mit dem AI LV-Cockpit arbeiten, um die Leistungsverzeichnisse (*.aidf-Dateien) bearbeiten zu können.

Themen:
Die Beantragung der Teilnahme eines Verfahrens auf der Webseite: www.evergabe-online.de.
Das Herunterladen der Verfahrensdokumente mit dem Angebotsassistenten (AnA).
Die Abgabe eines elektronischen Angebots mit dem Angebotsassistenten (AnA).

302 - Wo findet man eine vollständige Anleitung für die Arbeit mit der e-Vergabe?

Link: Bedienerhandbuch für den Angebotsassistenten (AnA) und der Web-Oberfläche für die e-Vergabe 4.0

303 - Wie kann ich den Angebotsassistenten (AnA) starten?

Bei der Nutzung von Java 1.5.x oder 1.6.x gehen Sie wie folgt vor:

Start/Ausführen. In der Eingabemaske „Ausführen“ geben Sie ein: javaws -viewer
Alternativ können sie die Datei "javaws.exe" starten. Diese Datei finden Sie beispielsweise unter: C:\Programme\Java\jre1.5.0_06\bin

In der sich öffnenden Dialogmaske „Cache-Anzeigeprogramm für Java-Anwendungen oder Java Cache Viewer“ klicken Sie auf den Eintrag „Angebotsassistent (AnA)“ mit der rechten Maustaste.
Wählen Sie aus dem sich öffnenden Untermenü den Eintrag „Verknüpfungen installieren“. Nun befindet sich eine Verknüpfung des Angebotsassistenten auf dem Desktop und Sie können das Programm starten.

400 - Was ist der Unterschied zwischen einer fortgeschrittenen Signatur von S-TRUST und einer qualifizierten Signaturkarte?

Die e-Vergabe unterstützt verschiedene qualifizierte Siganturkarten und Kartenlesegeräte - siehe Link... . Zusätzlich wird auch die fortgeschrittene Signatur von S-Trust unterstützt. Bei der Verwendung der dateibasierten fortgeschrittene Signatur von S-Trust benötigen Sie kein Kartenlesegerät.

Die ausschreibende Vergabestelle kann selbst entscheiden, ob für bestimmte Verfahren ausschließlich die qualifizierte Signatur zugelassen wird. Die fortgeschrittene Signatur von S-TRUST wurde im Dezember 2006 mit der e-Vergabe 3.3 eingeführt und seit der Einführung ist dieser Fall nicht eingetreten.

401 - Welche fortgeschrittene Signaturen und welche Signaturkarten werden unterstützt?

Eine Übersicht finden Sie hier

402 - Welche Kartenlesegeräte werden unterstützt?

Hier finden Sie eine Übersicht über die unterstützten Kartenlesegeräte

409 - Die Sperrlistenaktualisierung bei Open Limit ist nicht möglich (wird bei der Unterschriftenprüfung benötigt)

Folgende Ports müssen für die Sperrlistenaktualisierung durch OpenLimit freigegeben werden:

LDAP
Name: ldap.nrca-ds.de
Address: 62.156.204.44
Portnummer: 389

Die Sperrlisten werden per LDAP (Port 389) und HTTP (Port 80) veröffentlicht.

Folgende IP-Adressen werden dabei verwendet.
LDAP: 194.55.113.71
Webserver: 194.55.116.61

Dies sind die URLs ldap://directory.s-trust.de und http://onsitecrl.s-trust.de, die von OPENLiMiT bei der Abfrage der Zertifizierungsstellen eVergabe CA und eVergabe Root CA angesprochen werden (vgl. ...\Programme\OPENLiMiT\Data\CRLs).

601 - Welche Javaversion ist installiert und aktiviert?

Es gibt zwei Möglichkeiten die installierte/n und aktivierte/n Javaversion/en zu ermitteln:

1. Anzeige über eine Webseite

  • Anzeige der Javaversion per Webseite mittels Java Applet. Die höchste installierte und aktivierte Javaversion wird angezeigt. Den Link starten Sie hier...

    Javatest mittels Java Applet

    Bild: Die Abbildung zeigt die Webseite. Per Mausklick starten Sie den Javatest. Im Beispielbild ist die Javaversionen 1.6 Update 17 installiert und aktiviert.

  • Anzeige der Javaversion per Webseite mittels Java Applet und Java Script. Alle installierten und aktivierten Javaversionen wird angezeigt. Den Link starten Sie hier... oder klicken zum Start bitte auf das Bild.

    Javatest mittels Java Applet und Java Script

    Bild: Die Abbildung zeigt die Webseite. Per Mausklick starten Sie den Javatest. Im Beispielbild ist die Javaversionen 1.6 Update 17 installiert und aktiviert. Detailinformationen finden Sie im Textbereich.

2. Anzeige über die Systemsteuerung per Java Control Panel

  • In der "Systemsteuerung" (z.B. aufrufbar per Start/Einstelllungen/Systemsteuerung) klicken Sie bitte auf den Eintrag "Java".

    Systemsteuerung mit Eintragsauswahl Java


    Alternativ können Sie die Funktion per "Ausführen" das "Java Control Panel" aufrufen.

    Javawebstarttest


  • Im sich öffnenden Dialog "Java Control Panel" klicken Sie bitte das Register "Java".

    Javawebstarttest

  • Mit Klick auf die Schaltfläche "Anzeigen..." wird/werden die aktivierte/n und installierte/n Javaversion/en angezeigt.

    Java Control Panel mit der Schaltfläche Anzeigen


    Die aktivierten und installierten Javaversionen werden in der Spalte 2 ("Produkt") angezeigt. Im Beispielbild sind die Javaversionen 1.5 Update 17, 19 und 1.6 Update 17 installiert und aktiviert.

602 - Fehlermeldung: "Es wurde kein Kartenleser an Ihrem Computer gefunden"

Für den Fall, dass Sie eine fortgeschrittene Signatur von S-TRUST (dateibasiert, [p12]-Datei) verwenden, muss diese für die elektronische Signatur im Adobe-Produkt (z.B. Adobe Reader) konfiguriert werden. Eine Anleitung finden Sie hier....

603 - Fehlermeldung: "Während der Installation konnte die Datei siqCnn.siq nicht gefunden werden." beim Start des Angebotsassistenten (AnA) - Fehler-Code:480

Es fehlen Schreibrechte im aktuellen "bin"-Ordner der aktuell verwendeten Java-Version.

Lösungsmöglichkeiten:

  1. Vergeben von Schreibrechten im "bin-Ordner" in der aktuell verwendeten Javaversion.
    Beispiel: C:\Programme\Java\JAVAVERSION\bin

    JAVAVERSION steht als Platzhalter für die höchste und aktivierte Javaversion auf dem PC.


    Bei der Verwendung von Windows Vista legen Sie sich bitte eine Verknüpfung des Angebotsassistenten (AnA) mit „Ausführen aus Administrator“ an.

    Klicken Sie mit der rechten Maustaste die AnA-Verknüpfung an. Eine Hilfe zur Anlegung einer Verknüpfung des AnAs finden Sie hier....
    Im sich aufklappenden Untermenü klicken Sie auf den Eintrag "Als Administrator ausführen" - siehe Bild.


    alternativ

  2. Die fehlenden Dateien können Sie von der e-Vergabe herunterladen und in den "bin-Ordner" von Java kopieren. Die [ZIP]-Datei finden Sie hier....

    Im [ZIP]-Ordner sind vier Dateien (Koppel-dll's) enthalten: siqCnn.dll.sig, siqCnn.siq, siqCnn.dll und gethwnd.dll.
    Kopieren Sie die entpackten Dateien in den "bin-Ordner" der aktuell verwendeten Java-Version.

    Beispiel: C:\Programme\Java\JAVAVERSION\bin
    JAVAVERSION steht als Platzhalter für die höchste und aktivierte Javaversion auf dem PC.

604 - Systemfehler: IO Fehler beim Öffnen des Ausgabestreams zum Server.

Der "Systemfehler: IO Fehler beim Öffnen des Ausgabestreams zum Server." zeigt an, dass Java (die Javawebstartanwendung der Angebotsassistent) keine Internetverbindung aufbauen kann. Sie benutzen einen Proxy. Der verwendete Proxy kann im Webbrowser ermittelt werden und muss unter Netzwerkeinstellungen im Java Control Panel eingerichtet werden.
Eine Anleitung, um den verwendeten Proxy im Java (Java Control Panel) richtig zu konfigurieren finden Sie hier....



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